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Freudenberg Filtration Technologies
Unternehmen

Näher an die Realität

Das bedeutet die ISO 16890 für die Gasturbinen- und Kompressorenindustrie

Staub ist nicht gleich Staub – eine Binsenweisheit für alle, die sich mit dem Thema der Luftfiltration beschäftigen. Die neue Prüfnorm ISO 16890 trägt dem Rechnung: Dank unterschiedlicher Feinstaubklassen können Luftfilter künftig spezifischer ausgewählt werden. Für Betreiber von Gasturbinen und Kompressoren ein Vorteil, denn auch der Standort fließt in die Auswahlkriterien der Filter mit ein.

PM1, PM2,5 und PM10. Statt nur einer Partikelgröße wird mit der neuen Prüfnorm ISO 16890 das komplette Partikelspektrum berücksichtigt. Auch die Umweltbedingungen spielen für die Zuluft von Industrieanlagen eine größere Rolle: In der Wüste befindet sich Sand, Offshore jedoch viel Salz in der Umgebungsluft, was die Auswahl der Filter unterschiedlich beeinflusst.

Basierend auf der in der ISO 16890 beschriebenen Filterbewertung hat Freudenberg Filtration Technologies e.FFECT (electronic Freudenberg Filter Efficiency Calculating Tool) entwickelt. Die neue Software hilft Betreibern von Gasturbinen und Kompressoren, mehrstufige Filtersysteme besser an die Umgebungsbedingungen und den gewünschten Reinheitsgrad der Ansaugluft anzupassen.

Exemplarische Partikel Zuordnung nach PM Fraktionen