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Freudenberg Filtration Technologies
Luftfiltration

Schutz vor Feinstaub und gasförmigen Schadstoffen in Innenräumen

Die Gefahren von Feinstaub im Büro sind durch verschiedene Studien wissenschaftlich belegt. Freudenberg Filtration Technologies sorgt hier mit der micronAir office Filtrationstechnologie als Entwicklungspartner der Industrie für zuverlässigen Schutz.

Der Begriff Feinstaub bzw. Schwebstaub (engl.: Particulate Matter, kurz PM) kennzeichnet kleine bis kleinste Partikel in der Luft, die für eine bestimmte Zeit in der Atmosphäre schweben, also nicht sofort absinken. Diese sind ihrer Größe entsprechend in Fraktionen eingeteilt. Dabei werden Staubteilchen mit einem aerodynamischen Durchmesser, der kleiner ist als 10 Mikrometer (1 µm = eintausendstel mm), zur Fraktion PM10 gezählt.

PM10 umfasst drei Teilmengen:

  • Grobfraktion
    Teilchen im Größenbereich von 2,5 bis 10 Mikrometern
  • Feinfraktion (auch PM2,5)
    Feinere Teilchen im Größenbereich von weniger als 2,5 Mikrometer
  • Ultrafeinstaub
    Kleinste Partikel im Größenbereich von weniger als 0,1 Mikrometer 

Zum Vergleich: Ein menschliches Haar hat im Durchschnitt einen Durchmesser zwischen 60 und 80 Mikrometern.

Feinstäube sind entweder natürlichen Ursprungs oder vom Menschen verursacht (anthropogen).

Zu den anthropogenen Quellen gehören zum Beispiel Pkw und Lkw, Verbrennungsanlagen, Kraft- und Fernheizwerke, Öfen und Heizungen in Privathaushalten oder auch die Landwirtschaft und Industrieprozesse. In Städten spielt der Verkehr eine bedeutende Rolle. Feinstaub entsteht hier durch Dieselruß, feinen Brems- und Reifenabrieb, aufgewirbelten Straßenstaub oder auch Streusalz. Anthropogene Staubquellen in Innenräumen sind Abrieb durch Kleidung oder Teppichböden, Mineralfasern (Asbest, Glasfasern), Tonerstaub aus Büromaschinen, Zigarettenrauch oder Nanopartikel (z.B. aus Putzmitteln).

Natürliche Quellen für Feinstaub sind unter anderen Emissionen aus Vulkanen und Meeren; Bodenerosion, Wald- und Buschfeuer; Viren, Sporen von Bakterien und Pilzen sowie Algen oder Zellteile.

Nach Untersuchungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) verkürzt mit Feinstaub belastete Luft die durchschnittliche Lebenserwartung in Deutschland um rund zehn Monate. Unter allen Luftverunreinigern haben die kleinen und kleinsten Partikel die größte Wirkung auf unsere Gesundheit. Am höchsten ist die Feinstaubbelastung in Großstädten, in denen deshalb zunehmend Umweltzonen eingerichtet werden, die nur mit entsprechender Feinstaubplakette befahren werden dürfen.

Das Einatmen von Feinstaub hat negative Auswirkungen auf unsere Gesundheit:

  1. An der Oberfläche von Fein- und Feinstpartikeln können gefährliche Stoffe anhaften, z.B. Schwermetalle oder Krebs erregende polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe.
  2. Feinstäube sind durch ihre geringe Größe selbst eine Gefahr. Denn Partikel, die kleiner sind als ca. 2 Mikrometer, gelangen beim Einatmen in die tieferen Atemwege und in die Lunge und werden beim Ausatmen nicht wieder ausgeschieden. Sie lagern sich also ab. Diese so genannten lungengängigen Partikel sind besonders gesundheitsschädlich. Problematisch dabei ist, dass Teilchen dieser Größe nur bedingt von den Schleimhäuten im Nasen- und Rachenraum bzw. den Nasenhärchen zurückgehalten werden können.
  3. Ultrafeine Partikel (kleiner als 0,1 Mikrometer) können über Lungenbläschen in die Blutbahn gelangen und sich so über das Blut im Körper ausbreiten.

Fazit: Feinstaub kann die Gesundheit beeinträchtigen. Das gilt für kurzzeitig erhöhte Konzentrationen genauso wie für geringe Konzentrationen über einen längeren Zeitraum hinweg. In jedem Fall sollte deshalb die Feinstaubbelastung möglichst gering sein.