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ISO 16890 ersetzt EN 779Filterleistung nach Feinstaubfraktionen

Ab Januar 2017 ersetzt die neue Prüfnorm ISO 16890 zur Filterbewertung und -klassifizierung den bisherigen Standard EN 779 und wird spätestens ab Mitte 2018 alleingültig werden. Das erfolgt mit einer Übergangsfrist von 18 Monaten. In dieser Zeit bestehen dann beide Normen parallel. Allerdings kann dies je nach Land unterschiedlich definiert sein. So ist es möglich, die EN 779 in einzelnen Ländern sofort zurückzuziehen, so dass die ISO 16890 die EN 779 übergangslos ablöst. Das ist der Fall im Vereinigten Königreich und in den Niederlanden.
Mit dieser neuen Methode zur Bewertung von Luftfilterelementen wird ein Paradigmenwechsel vollzogen: Künftig werden die Filterabscheidegrade mit Blick auf die Feinstaubklassen PM1, PM2,5 und PM10 bestimmt, die auch von der WHO (Weltgesundheitsorganisation) und von Umweltbehörden als Bewertungsgrößen herangezogen werden.

Auf Basis dieser Vergleichswerte können Anwender ihre Filter künftig zielgerichteter anhand der eigenen Anforderungen auswählen.

ISO 16890 - die neue Gruppeneinteilung
Zeitplan für die Einführung der ISO 16890 Prüfnorm
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Besuchen Sie die Viledon Produktseite und informieren Sie sich anhand der Daten-Tabelle, in welcher ISO-Klasse der gewünschte Filter eingruppiert ist. Auf einen Blick finden Sie die Filterklasse nach ISO 16890 und die herkömmliche Filterklasse nach EN 779 / EN 1822.

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Um die Filterauswahl zu erleichtern, bietet Ihnen der aktuelle Viledon Produktkatalog 2017/2018 einen umfassenden Überblick über die technischen Kenndaten nach den unterschiedlichen Prüfnormen.
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ISO 16890
 

ISO 16890 – die neue Gruppeneinteilung

Nach der neue ISO-Norm werden Filter in vier Gruppen eingeteilt. Voraussetzung für die jeweilige Gruppe ist, dass ein Filter mindestens 50 % des entsprechenden Partikelgrößenbereiches abscheidet. Scheidet ein Filter beispielsweise mehr als 50 % PM1 Feinstaub ab, so wird er als ISO ePM1 Filter eingruppiert. Dazu wird dann der jeweilige Abscheidegrad berichtet, abgerundet in 5 %-Schritten.

Neben den Feinstaubfiltern bewertet die neue ISO-Norm auch Grobstaubfilter als ISO coarse, also künftig solche Filter, die weniger als 50 % PM10 abscheiden.

    • ISO 16890
    • Gruppeneinteilung
    • ISO ePM1
    • ePM1, min ≥ 50 %
    • ISO ePM2,5
    • ePM2,5, min ≥ 50 %
    • ISO ePM10
    • ePM10 ≥ 50 %
    • ISO coarse
    • ePM10 < 50 %

Vorteile der neuen ISO 16890

  • Praxis- und realitätsnäher als die EN 779
  • Bessere Aussagekraft über das Betriebsverhalten eines Luftfilters
  • Reale Abscheideleistung eines Filters gegenüber Feinstaub (Spektrum zwischen 0,3 und 10 µm)
  • Filter wird ohne Staubbeladung im Labor bewertet

Aus F7 wird ISO ePM1 50 % bis 65 %

In welche Kategorie der neuen Norm die Filter eingeordnet werden, hängt von ihrer Beschaffenheit ab und wird im Einzelfall bestimmt. Es ist jedoch absehbar, dass die meisten heute am Markt verfügbaren F7-Filter nach der neuen ISO-Norm zwischen ISO ePM1 50 % und 65 % bewertet werden.

In vielen Anwendungsbereichen der allgemeinen Raumluft ist hingegen PM10 die relevante Feinstaubfraktion. Hier ist ein Abscheidegrad von mindestens 80 – 90 % anzustreben, was die meisten heutigen F7-Filter leisten dürften, aber auch der ein oder andere als M6 klassifizierte Filter.

Beispiel: Übertragung der Filterklasse F7 auf ISO ePM1 / ePM2,5 / ePM10
Beispielhafte Klassifizierung von drei Viledon Filtern nach EN 779 und ISO 16890
    • Filter
    • EN 779
    • ISO 16890
    • T 60
    • M6
    • ISO ePM10 60 %
    • MX 85
    • F7
    • ISO ePM2,5 65%
    • MX 98
    • F9
    • ISO ePM1 85 %

Normen im Vergleich: EN 779 und ISO 16890Was ändert sich für den Anwender?

  • Kategorie
  • EN 779
  • ISO 16890
  • Realitätsnähe
  • Ermittlung Mittlerer Wirkungs-/Abscheidegrad nach Beladung mit synthetischem Prüfstaub in mindestens 5 Einzelschritten

     

    Mittelwert aus mehreren Messungen bei 0,4 µm

    Realitätsfern

    1. Messung Fraktionsabscheidegrade im Neuzustand
    2. Messung Fraktionsabscheidegrade nach (24h) IPA Behandlung
    3. Berechnung mittlere Fraktionsabscheidegrade

    Berechnung Abscheidegrad ePMx

    Entspricht realem Betriebsverhalten

  • Bewertung eines Filters
  • ausschließlich Partikelgröße 0,4 μm

  • Partikelgrößenspektrum von 0,3 – 10 μm

  • Filterleistung
  • Keine Zuordnung von Feinstaubfraktionen zu spezifischen Gegebenheiten der Anwendung

    Entscheidung für Filter unabhängig von Anwendung

  • Spezifische Gegebenheiten der Anwendung werden betrachtet (z. B. Allg. Klimatechnik versus Bereich mit Mittlerem Hygienerisiko)

    Anwendung wird in die Entscheidung für Filter einbezogen

  • Bezug zur Anwendung
  • Keine Zuordnung von Feinstaubfraktionen zu spezifischen Gegebenheiten der Anwendung

    Entscheidung für Filter unabhängig von Anwendung

  • Spezifische Gegebenheiten der Anwendung werden betrachtet (z. B. Allg. Klimatechnik versus Bereich mit Mittlerem Hygienerisiko)

    Anwendung wird in die Entscheidung für Filter einbezogen

  • Filtereigenschaften
  • Betrachtet werden:

    1. Mittl. gravimetrischer Abscheidegrad
    2. Mittl. Wirkungsgrad (gegenüber 0,4 μm Partikelfraktion)
    3. Mindestwirkungsgrad (F 7 bis F 9)
    4. Staubspeicherfähigkeit gegenüber synth. Prüfstaub (ASHRAE)
    5. Δp
  • Betrachtet werden:

    1. Abscheidegrad bezogen auf PM10, PM2,5 und PM1
    2. Staubspeicherfähigkeit gegenüber synth. Prüfstaub (ISO A2 / AC Fein)
    3. Gravimetrischer Anfangsabscheidegrad
    4. Δp
  • Klasseneinteilung
  • Filterklassen:

    G2 bis F9

  • Vier ISO Gruppen:

    1. ISO ePM1
    2. ISO ePM2,5
    3. ISO ePM10
    4. ISO coarse

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